Meine erste Nachhilfestunde
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Als Lehrer die erste Stunde meistern

Meine Vorbereitungen auf die erste Nachhilfestunde.

Wir sind dabei, einen Blick zu werfen auf die Thematik Nachhilfe, darauf, was sie bedeutet, wie sie gesehen wird und wie sich die Meinungen dazu verändert haben sowie die Angebote, die Sie bei uns nutzen können. Letztes Mal haben wir einen ersten Blick auf die Nachhilfestunde aus Schülersicht geworfen. Heute betrachten wir die erste Nachhilfestunde aus Lehrersicht.

Hallo, mein Name ist Helena* und ich studiere an der TU Dresden Lehramt. Aktuell bin ich im 2. Semester. Ich wollte schon immer Lehrerin werden und nachdem ich mein Abitur gemacht hatte, brauchte ich etwas Geld, um mir mein Studium leisten zu können. Ich suchte im Internet heraus, was es denn für Nachhilfeschulen in meiner Umgebung gibt, da ich dachte, dass die Tätigkeit als Nachhilfelehrerin eine gute Vorbereitung auf mein späteres Berufsleben wäre.
Nun bin ich schon seit fast einem Jahr Nachhilfelehrerin bei „Aus6mach1“ und bereite mich aktuell auf meine zweite Nachhilfeschülerin vor.
Meine Vorbereitungen beinhalten zunächst einen Blick auf den aktuellen Lehrplan, dabei suche ich bereits ein paar erste kleinere Übungsaufgaben heraus. Nun bin ich bereit für meine neue Schülerin, natürlich macht sich gleichzeitig auch etwas Nervosität breit. Doch nachdem mich die Familie am nächsten Tag zum Kennenlernen so nett empfangen hat, war meine Aufregung komplett verschwunden.
In dem ersten Gespräch mit der Familie habe ich mich vor allem über die Ziele meiner neuen Schülerin und über ihren aktuellen Leistungsstand informiert. Dann haben wir begonnen, einige Aufgaben gemeinsam zu lösen, damit ich mir ein Bild über ihre Arbeitsweise machen konnte.
Mit Hilfe der neuen Erkenntnisse aus der Kennenlernstunde beginne ich nun mit den Vorbereitungen unserer ersten Nachhilfestunde. Zunächst erarbeite ich mir einen kleinen Plan für die nächste Zeit und erstelle Aufgaben sowie eine Ideensammlung für die nächste Stunde, bis ich schlussendlich den Unterricht für die nächste Stunde im Detail plane.
Auch bereite ich mich auf kleine, spontane Bedürfnisse zum Nachholen vor, denn aus meinen Erfahrungen habe ich gelernt, dass die Stunde manchmal ganz anders wird als geplant, da Arbeiten berichtigt werden oder Tests vorbereitet werden müssen.
Im Laufe der Zeit gewöhnt man sich gut aneinander, meistens möchten die Familien einmal 90 Minuten in der Woche, aber ab und an kann es sein, dass man eine Stunde einschieben oder eine Woche aussetzen muss.
Auch mit den Schülern kann man mit der Zeit viel Spaß beim Lernen haben und die Familien heißen einen immer herzlich willkommen.
Nach einiger Zeit stehen dann auch meistens die ersten Leistungskontrollen im entsprechenden Fach an, ich als Lehrerin bin dann natürlich auch selbst sehr aufgeregt und hoffe, dass alles gut läuft, vor allem nach der gezielten Vorbereitung auf diesen Test. In solchen Momenten merke ich dann aber auch immer, dass es mir wirklich Spaß macht, zu unterrichten.

*Aus Datenschutzgründen wurde der Name geändert.

M.
M.

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