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Die Arbeit der Außenstellenleiterin

Gebietsleiterin Leipzig: Schüler- und Lehrerkoordination

Wir sind noch immer dabei, einen Blick auf die Nachhilfe im Wandel der Zeit und konkret bei aus6mach1 zu werfen. Nachdem wir schon die Abläufe sowie die Schüler- und Lehrersicht kennenlernen konnten, gibt es in den folgenden Wochen Einblicke ins Geschehen mit Hilfe von Interviews mit den drei Hauptansprechpartnern.

Frau Maier, vor etwa einem Jahr begannen die Vorbereitungen für Ihre Übernahme der Gebietsleitung Leipzig. Wie haben Sie sich damals gefühlt?
Ich habe mich sehr über das Angebot von Aus6mach1 gefreut. Gespannt war ich auf meine neuen Tätigkeitsfelder. Meine Vorgängerin, Mandy Schreiter, arbeitete mich allmählich ein und ich bekam einen ersten Überblick.


In der Zwischenzeit ging alles vonstatten und nun spreche ich hier mit Ihnen als offizielle Verantwortliche für die Region Leipzig.Haben sich Ihre Gefühle von damals bestätigt?
Nun bin ich froh darüber, die Gebietsleitung für Leipzig übernommen zu haben. Die neue Stelle bereichert und fordert mich sowohl privat als auch beruflich. Mir macht es Spaß Schüler/-innen und Lehrer/-innen zu vermitteln und eigene Ideen einzubringen.

Was gehört seither zu Ihren Hauptaufgaben?
Hauptsächlich beantworte ich eingehende Schüleranfragen. Das heißt, sobald uns eine Nachhilfeanfrage erreicht, versuche ich aus unserem Pool an Lehrern und Lehrerinnen eine geeignete Person ausfindig zu machen, die den Bedürfnissen der Schüler/-innen gerecht wird. Außerdem bin ich immerzu auf der Suche nach engagierten Nachhilfelehrern und Nachhilfelehrerinnen. Mit ihnen führe ich Kennenlerngespräche und arbeite sie im besten Fall in das Konzept von Aus6mach1 ein.


Sie wurden aus logistischen Gründen gebeten, die Leitung zu übernehmen und konnten gleichzeitig die Chance nutzen, frischen Wind in die Geschicke der Firma zu bringen. Wie sind Sie in Ihrem ersten Jahr vorgegangen?
Zu Beginn habe ich mir einen Überblick über die aktiven Schülerverträge gemacht und unser Netzwerk an Nachhilfelehrern und Nachhilfelehrerinnen auf den aktuellen Stand gebracht. In gewissen Abständen schalte ich Werbung und versuche unseren Bekanntheitsgrad zu erweitern. Seit Kurzem sind wir auch im Familienmagazin Schlingel abgebildet.

Sind Sie mit dem Verlauf zufrieden?
Besonders erfreut war ich bislang über Anfragen, welche sich über Empfehlungen ergeben haben. Es ist natürlich toll, wenn Familien von unserem Konzept überzeugt sind und uns weiterempfehlen.


Welche weiteren Ziele verfolgen Sie für die Aus6mach1-Nachhilfe in der Region Leipzig?
Ich würde mir wünschen, dass sich unser Netzwerk an Nachhilfelehrern und Nachhilfelehrerinnen noch mehr um den Raum Leipzig erweitert. So können wir unseren Pool an Lehrern/ Lehrerinnen ausdehnen und unser Nachhilfeangebot für Familien lukrativer machen.

Sie studieren eigentlich Lehramt, Ihre Haupttätigkeit ist also das Lehren. Was macht Ihnen dennoch Spaß an der Bürotätigkeit?
Die Bürotätigkeit ist eine gute Ergänzung zu meinem Lehramtsstudium. Mit ihr habe ich einen direkten Kontakt zu Eltern und kann deren Perspektive auf bestimmte schulische Dinge erfahren. Außerdem erweitere ich meine Kompetenzen bei der Koordination und Organisation von personellen und finanziellen Ressourcen.


Sie können aufgrund Ihrer doppelten Tätigkeit aus zwei Perspektiven auf die Problematik der Nachhilfe blicken. Wie schätzen Sie generell das Potenzial von Nachhilfe ein?
Meiner Ansicht nach wird Nachhilfeunterricht im Allgemeinen leider immer etwas negativ bewertet. Demgegenüber steht meine/ unsere Auffassung: Nachhilfe im Sinne von Aus6mach1 bedeutet, gemeinsam Schwächen festzustellen, Ursachen zu bekämpfen oder auch Fehlern vorzubeugen. Unsere Nachhilfelehrer und Nachhilfelehrerinnen sind wohl eher Lernbegleiter/-innen, die mit ihren Schülern und Schülerinnen üben und trainieren.

Wie ist die Lage in Städten wie Leipzig?
Ich bin davon überzeugt, dass die schulischen Anforderungen, einschließlich der Leistungsdruck, zunehmend steigen. Bereits in der Grundschule wird viel von den Kindern erwartet, was durchaus einige von ihnen stresst. Dadurch können sie leicht den Anschluss verlieren. Dem kann Nachhilfeunterricht Abhilfe schaffen. Vielen Schülern und Schülerinnen wird geholfen, wenn Inhalte nochmal anders aufbereitet werden. Unsere Nachhilfelehrer/-innen bereiten sich individuell auf ihre Nachhilfeschüler/-innen vor und bieten fortwährend die Möglichkeit, ihre Fragen zu beantworten.


Was möchten Sie abschließend potenziellen Nachhilfe-SchülerInnen und Eltern, aber auch LehrerInnen mit auf den Weg geben?
Oft sagen mir Eltern, welche gern Nachhilfe für ihr(e) Kind(er) nehmen wollen, dass sie selbst mit ihren Kindern nicht üben können, weil ihnen die erforderliche Distanz fehlt. Während des Nachhilfeunterrichts ist den Schülern und Schülerinnen der Rahmen ersichtlich und sie können sich meist besser, insbesondere konzentrierter, auf das Üben einlassen. Allen angehenden Lehrern und Lehrerinnen kann ich nur empfehlen, selbst Nachhilfe zu geben. Während der universitären Ausbildung haben wir, meiner Ansicht nach, zu wenig praktische Erfahrungen. Der Nachhilfeunterricht bietet sich dafür an, eigene pädagogische und methodische Strategien zu entwickeln, um Inhalte verständlich zu machen und diese schülerorientiert zu vermitteln. Ich möchte mich auch an alle anderen Interessierten wenden, die gern Wissen vermitteln oder ein Schulfach nicht ganz aus den Augen verlieren möchten. Ich freue mich über jede Anfrage, die das Team von Aus6mach1 weiter bereichert.

M.
M.

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